Mittwoch, 20. September 2017

Tolle Deko Ideen für Muscheln und Sand aus dem Reiseland



Urlaubsfeeling im Haus und Garten!  


Muscheln und Sand sind begehrte Reisesouvenirs, die als Deko für Urlaubsfeeling im Haus und Garten sorgen und Erinnerungen wachhalten. 

Tolle Deko Ideen für Haus und Garten
Bevor Sie mit Muscheln und Sand aus dem Reiseland verschwinden, um daheim kreativ tätig zu werden, müssen Sie wissen: 
Nicht überall auf der Welt können Sie bedenkenlos feinen Sand vom weißen Strand, Steine und Muscheln ins Gepäck packen und mit nach Hause nehmen.  
Wenn Sie Urlaub auf Sardinien in Italien machen, sollten Sie unbedingt auf die Mitnahme von Sand und Steinen verzichten. 

Ich möchte es nur erwähnt haben, um Ihnen unnötigen Ärger zu ersparen.

Nun aber zu den tollen Deko Ideen mit Muscheln und Sand, die für Urlaubsfeeling im Haus und Garten sorgen! 


Omas alte Schüssel voll mit Urlaubserinnerungen


Sofern Sie nicht aus dem Reiseland Muscheln und Sand mitgebracht haben, weil es verboten war oder Ihre Reise anderswohin ging, können Sie diese beiden „Zutaten“ im Bastelshop kaufen oder online bestellen. Für die folgende Deko Idee benötigen Sie zunächst eine alte Schüssel. Die kann ruhig von Oma sein, vom Dachboden oder vom Flohmarkt. Nur keine Plastikschüssel sage ich. Das Gefäß darf gerne Beulen haben und kleine Kratzer. 

Wenn Sie mögen, besorgen Sie zusätzlich kleine Gartenpflanzen (zum Beispiel Hauswurz). Stöcke, Steine, auch Hühnergötter und anderes Strandgut eignen sich ebenfalls, um Omas alte Schüssel mit Urlaubserinnerungen zu füllen. 

Deko Ideen mit Sand, Muscheln und Pflanzen

Wer kleine Kinder beschäftigen und zum kreativen Gestalten animieren möchte, hat hier die besten Chancen dafür. Da sind selbst die Allerkleinsten, wie die Fotos beweisen, mit Feuereifer dabei.(Fragezeichen)

Basteln mit kleinen Kindern

 
Hauswurz, Muscheln, Steine und Sand


Dass der süße Wonneproppen in dem Fall die bereits fertige Deko mit Sand und Muscheln auseinandergenommen hat, bleibt unser kleines Geheimnis. Also, psst!

Pflücken statt schmücken, wenn die Kids die Deko zerstören

 Wie wäre es mit einem Mini Zen Garten?  


Sand und Muscheln können mehr als eine reizvolle Deko sein. Inspirierend obendrein. Eine meiner Freundinnen hat einen Zen Garten im Miniformat auf ihrem Schreibtisch stehen, der mit Ostseesand gefüllt und mit Muschelschalen (anstelle von Steinen) dekoriert ist. Mit einem kleinen Rechen zieht sie Linien durch den Sand, malt Kreise oder Wellen. 

Kare-san-sui – so die japanische Bezeichnung für Zen-Gärten und zugleich "Inseln der Glückseligen" genannt – ist für sie so etwas wie ein Ort der Entspannung. Sie wird ruhiger, wenn sie darin „arbeitet“, fühlt sich frei und unbeschwert. Sie meinte einmal: „Ich spüre förmlich neue Energie durch meinen Körper fließen und kann danach viel kreativer arbeiten.“ 

Ich überlege seither, ob ich nicht ebenfalls einen Mini Zen Garten „anlege“. Vielleicht löst er ja meine Schreibblockaden. Zudem spare ich jede Menge Papier, welches ich während einer „Schaffenspause“ mit Strichmännchen und anderen Figuren vollkritzel, was anschließend zerknüllt im Papierkorb landet. Sand ist da wesentlich „ökologischer“. Wegwischen statt wegwerfen!
Aber genug geplaudert …   

Abschließend noch ein paar tolle Deko Ideen für Muscheln und Sand aus dem Urlaubsland zur Inspiration: 


    Muscheln, Sand und Leuchtturm für Urlaubsfeeling
  • Selbst gestaltete Bilderrahmen mit Sand und Muschelschalen bieten die besten „Rahmenbedingungen“ für die schönsten Urlaubsschnappschüsse.
  • Eigens hergestellte Windlichter, mit Sandstrand, Muschelhälften und Hühnergöttern gefüllte Glasvasen, sorgen drinnen wie draußen für eine stimmungsvolle Urlaubsatmosphäre.
  • Ein mit Muscheln und Sand gefülltes Marmeladenglas erinnert an erholsame Urlaubstage am Meer (oder weckt das Fernweh, wenn im Hintergrund Postkarten aus dem Reiseland zu sehen sind - wie im Foto unten).
 DIY Deko mit Strandgut und Postkarten aus dem Urlaub

Das Netz steckt voller toller Deko Ideen mit Muscheln und Sand.
Besonders süß finde ich die im Video von Kikisweb.de vorgestellten Muschel-Engel. DIY Idee ist wirklich originell!





Anmerkung der Autorin und Fotografin: Die Fotos in diesem Artikel enthalten zum Teil kein Copyright (habe es leider vergessen einzufügen), was jedoch nicht bedeutet, dass die Bilder ungefragt für kommerzielle Zwecke genutzt bzw. privat und / oder ohne Verweis auf mich (als Urheberin der Fotos und Texterin des Artikels) geteilt werden.    

Mittwoch, 6. September 2017

Kapuzinerkresse: Essbare Nutzpflanze und Heilpflanze des Jahres 2013



Sie haben Kapuzinerkresse im Garten? Sehr gut, denn so können Sie sich nicht nur an einer leuchtenden Blütenpracht erfreuen. Die beliebte Nutzpflanze ist überdies essbar und besitzt heilende Kräfte. Deshalb wurde die „Große Kapuzinerkresse“ zur Heilpflanze des Jahres 2013 gekürt.

Heilpflanze des Jahres 2013

 

Heilpflanze und pflanzliches Antibiotikum


Bisher kannte ich die Kapuzinerkresse nur als hübsche Gartenpflanze und schmuckvolle Balkonblume. Dass das zur Ordnung der Kreuzblütenartigen zählende Kapuzinerkressengewächs ebenfalls ein Heilkraut ist und sogar zur Heilpflanze des Jahres 2013 ernannt wurde, war mir gänzlich unbekannt. 

Was macht die „Große Kapuzinerkresse“ zum Heilkraut?  



  • sie stärkt das Immunsystem

  • setzt Bakterien „Schach matt“

  • erstickt Pilze im Keim

  • hemmt Viren 

  • hilft wirksam bei Atemwegerkrankungen und grippalen Infekten der oberen Luftwege und Nasenhöhleninfekten


essbare Nutz- und Heilpflanzen



Die Große Kapuzinerkresse hat sich in der Naturheilkunde einen großen Namen gemacht, weshalb die Auszeichnung zur Arzneipflanze des Jahres 2013 durchaus Berechtigung hat. Die Inhaltsstoffe der weit kriechenden Zier- und Nutzpflanze, die auch gerne „klettert“, können ebenfalls Muskelschmerzen lindern. Nach Europa gelangte sie gegen Ende des 17. Jahrhunderts. In ihrer ursprünglichen Heimat, hauptsächlich in Süd- und Mittelamerika, galt sie bereits seinerzeit als „Wunderheilmittel“.  


Kann man Kapuzinerkresse essen?


Kapuzinerkresse essbar

Als ich im August 2017 meiner Freundin in ihrem Nutzgarten einen Besuch abstattete, war ich hellauf begeistert. Die spätsommerliche Blütenpracht entlockte mir einen Ausruf des Entzückens. Der paradiesische Nutzgarten war eine Idylle der Vielfalt. Umschlossen wurde das Gartengrundstück von Rabatten mit Blumen in leuchtenden Farben und Nutzpflanzen aller Art. 

Kohlweißlinge und Zitronenfalter flatterten umher. Honigbienen summten herum und labten sich am Nektar der Blüten. Selbst in der schattigsten Ecke entdeckte ich rote, gelbe und orangefarbenen Blumen, die im Schein der untergehenden Sonne magisch leuchteten. Umhüllt von großen, saftigen Blättern, die zum „Anbeißen“ aussahen. 

essbare Nutzpflanze


Ich hatte diese Pflanze selbst schon einmal in meinem Blumenkasten. Der Name war mir allerdings entfallen. Darauf angesprochen teilte mir meine Freundin mit, dass es sich dabei um die Heilpflanze des Jahres 2013 handelte, die in Deutschland allgemein als Kapuzinerkresse bekannt ist.


Frisch vom Beet direkt in den Mund: Kapuzinerkresse köstlich und gesund!


Ich traute meinen Augen kaum, als meine Freundin die Kapuzinerkresse vom Beet pflückte und in den Mund steckte. „Probier` mal“, meinte sie genussvoll kauend. „Schmeckt herrlich frisch. Etwas bitter zwar, doch genau das macht den Geschmack aus!“Kapuzinerkresse essen? Dazu noch ungewaschen, direkt vom Beet? Die Unbekümmertheit meiner Freundin belehrte mich jedoch eines Besseren. Sie lebte immerhin noch, als wir daheim ankamen. Schmutz reinigt bekanntlich den Magen und früher hatte ich mich auch nicht so zickig, probierte Sandkuchen, lutschte die Blüten von Traubennesseln aus und kaute Sauerampfer. Aber Kapuzinerkresse hatte ich noch probiert.

Heilpflanze und essbare Nutzpflanze
Ich nahm mir eine Handvoll Blätter und Blüten mit nach Hause genommen. Doch bevor ich diese vertilgte, wollte ich wissen, ob die Heilpflanze des Jahres 2013 tatsächlich zu den essbaren Blüten und Pflanzen gehört. Als ich die Suchmaschine befragte, ob man Kapuzinerkresse essen kann, erhielt ich Antworten über Antworten. JA! 

Die Südamerikaner tun es schon lange. In Südamerika gilt die Tropaelum tuberosum als wichtiges Lebensmittel. Die „knollige Kapuzinerkresse“ zeichnet sich durch die Bildung von Knollen im Wurzelbereich aus und ist in Teilen Südamerikas so etwas wie für uns die Kartoffel. Die gekochten Knollen der Kapuzinerkresse besitzen einen hohen Vitamin C Gehalt. Sie können sogar getrocknet verzehrt werden.


Und wie essen die Deutschen die Große Kapuzinerkresse am liebsten? 


Sowohl die Knospen, Blüten als auch die Blätter der Nutzpflanze können roh verzehrt werden. Mit Blumen wird jedes Gericht zum Augenschmaus. Sobald etwas Farbe ins Spiel besser gesagt in den Salat kommt, schmeckt selbst Kindern der sonst eventuell verschmähte Blattsalat. Auch kalte Platten profitieren von der Kapuzinerkresse, die in dem Fall als essbare Deko zum Einsatz kommt. In Suppen entfaltet die Heilpflanze des Jahres 2013 ihr würziges Aroma.

Kapuzinerkresse kann man essen, sie ist bekömmlich und schmeckt lecker. Das kann ich nun ruhigen Gewissens behaupten!  

Rezeptidee für vegetarische KräuterrolleTipp:
Wenn es zur Abwechslung mal kein Butterbrot mit gesunden Radieschen sein soll, probieren Sie es mit Blättern und Blüten der Kapuzinerkresse auf der Stulle. 

Oder wie wäre es mit einer vegetarischen Kräuterrolle? In diesem Artikel finden Sie das Rezept für den leckeren Gaumenschmaus mit essbaren Blüten.  


Lesen Sie mehr Informationen über die Große Kapuzinerkresse als Heilpflanze bei Pagewizz.